Öffentlicher Nahverkehr in London

Auf dieser Seite beantworten wir die Frage, wie du den öffentlichen Nahverkehr in London möglichst günstig nutzen kannst. Transport for London (kurz: TfL), das örtliche Verkehrsunternehmen, bietet eine ganze Palette verschiedener Fahrkarten an. Es sind allerdings so viele, dass es nicht so leicht ist, sich zu entscheiden, welche die beste für dich ist.

Underground Tube London

Einzeltickets für den öffentlichen Nahverkehr in London sind teuer. Günstiger fährst du mit der Oyster Card oder einer Travelcard.

Grundsätzlich gibt es Einzeltickets für Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen sowie andere Verkehrsmittel (London Overground, DLR, TfL Rail und National Rail). Allerdings sind einzelne Fahrkarten teuer, sodass sie sich nur dann lohnen, wenn du in London nicht mehr als ein- oder zweimal die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Eine einzelne Fahrt mit der Tube (U-Bahn) in Zone 1 kostet bei einem Einzelkauf £4.90. Die gleiche Fahrt kostet mit einer Oyster Card nur £2.40. Deshalb befassen wir uns hier nicht weiter mit Einzeltickets, sondern nur mit den günstigeren Alternativen.

Die folgenden Informationen findest du auf dieser Seite:

Welche London-Fahrkarten gibt es?

Oyster Card

Die Oyster Card ist die meist genutzte Fahrkarte in London. Es handelt sich dabei um eine blaue Plastikkarte, die in jede Brieftasche passt. Auf die Oyster Card wird ein Guthaben aufgeladen. Du bezahlst allerdings nur so viel, wie du wirklich fährst (Pay as you go). Die Fahrpreise sind mit der Oyster Card weit günstiger, als wenn du die Tickets einzeln kaufst.

Außerdem profitierst du mit der Karte von einem Tageslimit, sodass die Fahrpreise an jedem Tag gedeckelt sind. Du kannst die Oyster Card in Bussen, U-Bahnen (Tube), Straßenbahnen, DLR, London Overground, TfL Rail, einigen National Rail-Zügen (inkl. Gatwick Express), Emirates Air Cable Car und Thames Clippers River Bus benutzen – also in fast jedem Verkehrsmittel Londons.

Die Oyster Card erhältst du gegen eine Kaution von £5.00 in U-Bahnstationen, Bahnhöfen, Reisezentren und etwa 4.000 Läden in London. In jeder dieser Verkaufsstellen bzw. an jedem Fahrkartenautomaten kannst du dein Guthaben beliebig oft aufladen. Das aufgeladene Guthaben verfällt nicht, sodass du deine Oyster Card bei der nächsten Reise wiederverwenden oder sie Bekannten geben kannst. Oder du lässt dir das Restguthaben und die Kaution am Ende deiner Reise auszahlen.

Achtung: Nur UK-Bewohner können ihre Karte auch online registrieren und aufladen.

Wie funktioniert „Pay as you go“?

An den Ein- und Ausgängen der U-Bahnstationen und Bahnhöfe befinden sich gelbe Lesegeräte, an die du deine Oyster Card hältst. So werden Start-, Zielpunkt und Uhrzeit erfasst, um die genaue Gebühr abzurechnen. Deshalb braucht jede Person eine eigene Karte. Bei Fahrten mit U-Bahn, DLR, London Overground, TfL Rail und National Rail musst du die Karte beim Ein- und Aussteigen an das Lesegerät halten, sonst bekommst du möglicherweise eine Strafgebühr abgezogen. In Bussen und Straßenbahnen hältst du die Karte nur beim Einsteigen ans Lesegerät.

Was sind “Daily & Weekly Caps”?

Für Fahrten mit U-Bahn, DLR, London Overground, TfL Rail and National Rail ist festgelegt, wie viel Geld du pro Tag mit deiner Oyster Card maximal bezahlst. Als ein Tag gelten die 24 Stunden zwischen 4:30 Uhr und 4:29 Uhr am Folgetag. Die Tageslimits (Daily Caps) sind nach Tarifzonen aufgeschlüsselt. Wenn du den jeweiligen Betrag erreicht hast, fährst du den Rest des Tages in diesen Zonen kostenlos.

Das Tageslimit für Busse und Straßenbahnen liegt bei £4.50.

Es gibt nicht nur Tageslimits, sondern auch wöchentliche Limits (Weekly Caps). Diese gelten allerdings nur bei kontaktloser Bezahlung mit Kreditkarte oder Smartphone. Als eine Woche zählt allerdings nur die Zeit von Montag bis Sonntag. Solltest du beispielsweise von Donnerstag bis Mittwoch die Londoner Verkehrsmittel nutzen, kommt das Wochenlimit nicht zur Geltung.

Kontaktlos bezahlen

Du kannst deine Fahrten innerhalb Londons auch mit deiner Kreditkarte, deiner EC-Karte oder deinem Smartphone bezahlen. Vorausgesetzt, sie sind für kontaktloses Bezahlen freigeschaltet. Die Preise für einzelne Fahrten sowie die Tageslimits sind identisch mit den Konditionen der Oyster Card. Das heißt, TfL bucht nicht mehr von deinem Zahlungsmittel ab, als du pro Tag mit der Oyster Card bezahlen würdest. Es gelten stets die Preise für Erwachsene.

Kontaktloses Bezahlen hat den Vorteil, dass du dir keine Oyster Card besorgen musst und auch kein Guthaben aufzuladen brauchst. Wenn du in einen Bus einsteigst oder eine Tube-Station betrittst, hältst du einfach deine Kreditkarte bzw. dein Smartphone an das Lesegerät und musst dich um nichts weiter kümmern. Kontaktloses Bezahlen ist deshalb die einfachste Möglichkeit, in London den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen. Darüber hinaus gibt es bei dieser Art des Bezahlens ein Wochenlimit für Fahrten von Montag bis Dienstag.

Achtung: Es kann sein, dass deine Bank Gebühren für den Auslandseinsatz einer Kredit- oder EC-Karte erhebt. Darüber solltest du dich vorher informieren. Die gleichen Gebühren wären aber auch fällig, wenn du eine Oyster Card mithilfe einer Geldkarte auflädst.

Welche Karten für das kontaktlose Bezahlen bei TfL geeignet sind, erfährst du hier. Warum bestimmte Karten eventuell nicht funktionieren, liest du hier.

Visitor Oyster Card

Für London-Besucher gibt es eine spezielle Oyster Card: die Visitor Oyster Card. Sie ist dem Original sehr ähnlich, denn auch sie funktioniert nach dem Pay-as-you-go-Prinzip, auch sie kann jederzeit mit Guthaben aufgeladen werden – welches nicht verfällt – und die Fahrpreise sind identisch mit denen der Oyster Card. Die Visitor Oyster Card unterscheidet sich nur in einigen Details vom Original:

  • Die Visitor Oyster Card bekommst du nicht in London, sondern nur in ausgewählten Reisebüros in Deutschland oder per Post bei Rent-a-Guide. Außerdem ist die Visitor Oster Card optional in zwei Citypässen enthalten: London Pass und Turbopass London.
  • Im Gegensatz zur Oyster Card wird für die Visitor Oyster Card keine Kaution fällig, sondern eine Aktivierungsgebühr von £5.00, die nicht erstattet werden kann. Wenn du sie im Internet bestellst, musst du außerdem mit Versandkosten rechnen.
  • In ausgewählten Restaurants, Läden und Attraktionen bekommst du mit der Visitor Oyster Card Rabatte. Eine Liste der Rabatte findest du hier.
  • Die Oyster Card ist mit der Travelcard kombinierbar. Das heißt, du kannst das Guthaben einer Travelcard auf die Karte laden. Das geht bei der Visitor Oyster Card nicht.

Die Visitor Oyster Card lohnt sich folglich für Reisende, die gern alle Unterlagen beisammen haben, wenn sie zu Hause aufbrechen und die auch nicht kontaktlos bezahlen möchten. Damit die Karte sich wirklich lohnt, solltest du auch einige der Rabatte in Anspruch nehmen.

Achtung: Als London-Besucher brauchst du nicht unbedingt die Visitor Oyster Card zu kaufen. Du kannst auch die reguläre Oyster Card verwenden.

Travelcard

Die Travelcard ist ein Papierticket, mit dem du für einen festen Betrag innerhalb vorher definierter Zonen unbegrenzt oft fahren kannst. Die Travelcard gibt es für einen Tag, sieben Tage, einen Monat oder ein ganzes Jahr. Die Tageskarte gilt für einen Kalendertag zum frühen Morgen des Folgetages.

Die Travelcard gilt für Bus, U-Bahn, Straßenbahn, DLR, London Overground, TfL Rail und National Rail Services in London. Für das Emirates Air Cable Car und den River Bus erhältst du mit der Travelcard einen Rabatt. Du kannst die Travelcard in Bahnhöfen, U-Bahnstationen, Reisezentren oder im Internet kaufen und dir per Post zuschicken lassen.

Es gibt 1-Tag-Travelcards für die Tarifzonen 1-4 und 1-6. Du kannst zwischen zwei Varianten wählen: Anytime und Off-Peak. Anytime heißt, du kannst die Travelcard den ganzen Tag nutzen. Off-Peak ist wochentags erst ab 9:30 Uhr und am Wochenende und feiertags ganztägig gültig. Die 7-Tage-Travelcard gilt zu jeder Tageszeit und ist auch für die günstigeren Zonen 1-2 verfügbar.

Um mit der Travelcard zum Beispiel zur U-Bahn zu gelangen, steckst du sie einfach in den Schlitz, der sich an dem gelben Kartenleser befindet, wo sonst die Oyster Cards rangehalten werden. Vergiss nicht, dein Ticket wieder mitzunehmen!

Eine Travelcard kann sich gegenüber der Oyster Card lohnen, wenn du etwa eine Woche in London verbringst. Unpraktisch ist die Travelcard für kurze Aufenthalte von drei Tagen, da du jeden Tag erneut eine Karte kaufen musst.

Übrigens kannst du beide Karten miteinander kombinieren, indem du auf die Oyster Card eine Travelcard lädst. Das hat den Vorteil, dass du mit der Travelcard innerhalb der vorgegebenen Zonen beliebig oft fahren kannst, aber darüber hinaus mit der Oyster Card auch einzelne Fahrten außerhalb der vorgeschriebenen Zonen wahrnehmen kannst.

Visitor Pass

Mit dem erst 2018 eingeführten Visitor Pass kannst du zwei oder drei Tage unbegrenzt Bus, U-Bahn, Straßenbahn, DLR, London Overground und TfL Rail nutzen. Die Papierkarte ist nicht gültig in National Rail, River Bus und Emirates Air Cable Car. Das Ticket umfasst die Tarifzonen 1-6 und gilt nur in Off-Peak-Zeiten, also ab 9:30 Uhr an Wochentagen und am Wochenende und Feiertagen ganztägig. Zu kaufen gibt es den Visitor Pass in einigen U-Bahnstationen und Reisezentren.

Der Visitor Pass kann eine Alternative zur Travelcard sein, wenn du zwei oder drei Tage lang den öffentlichen Nahverkehr in London nutzen möchtest und dabei in den Zonen 1-6 fährst.

Tickets für Kinder

Kinder bis einschließlich 10 Jahren nutzen in London den Nahverkehr kostenlos, wenn sie von einem zahlenden Erwachsenen begleitet werden. Ein Erwachsener kann bis zu vier Kinder kostenlos mitnehmen.

Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren brauchen eine eigene Oyster Card, Visitor Oyster Card, Travelcard oder einen eigenen Visitor Pass. Wenn du eine Travelcard oder einen Visitor Pass kaufst, kannst du bereits auswählen, ob ein Jugendlicher damit fährt.

Mit der Oyster Card und Visitor Oyster Card werden standardmäßig die Erwachsenenpreise berechnet, du kannst jedoch zu einem Ticketschalter gehen und um einen Young Visitor Discount bitten. Wenn dieser auf der Karte aktiviert ist, halbiert sich der Preis für die Einzelfahrten sowie die Daily und Weekly Caps.

Preisvergleich für alle Tickets

Die folgende Tabelle enthält die Preise der Travelcard, des Visitor Passes sowie die Tageslimits der Oyster Card. Diese Tageslimits gelten auch für die Visitor Oyster Card und die kontaktlose Zahlung mit Kreditkarte oder Smartphone. Das Tageslimit wird in etwa ab der dritten Fahrt erreicht. Wer weniger als drei Fahrten am Tag absolviert, braucht nicht lange zu vergleichen. Für den kommt am ehesten die Oyster Card infrage, denn für die Travelcard und den Visitor Pass zahlt man immer für ganze Tage.

Letzte Aktualisierung: 06/2019. Aktuelle Preise kannst du hier abfragen.

Die Travelcard gibt es nur für einen Tag oder für sieben Tage. Deshalb gehen wir beispielsweise bei zwei Tagen davon aus, dass du zwei Tageskarten kaufst. Bei den Tageskarten haben wir den Anytime-Tarif angesetzt, sodass du zu jeder beliebigen Uhrzeit fahren könntest. Die 7-Tage-Travelcard ist ohnehin für jede Uhrzeit gültig.

Der Visitor Pass ist stets nur zu Off-Peak-Zeiten gültig, also unter der Woche erst ab 09:30 Uhr. Am Wochenende ist er durchgängig gültig.

Für die Oyster Card gibt es kein Wochenlimit (außer, wenn du nur Bus und Tram nutzt), deshalb addieren wir in der Tabelle die täglichen Limits. Ein Wochenlimit gibt es hingegen bei der kontaktlosen Bezahlung mit Kreditkarte oder Smartphone. Als Woche gilt allerdings nur eine Kalenderwoche von Montag bis Sonntag. In diesem Fall kostet eine ganze Woche in etwa so viel wie fünf Tage.

Übrigens, es gibt insgesamt 9 Zonen. Sowohl mit der Oyster Card als auch mit der Travelcard kannst du grundsätzlich in alle Zonen fahren, doch in aller Regel wirst du kaum über Zone 6 hinauskommen. Die meiste Zeit fährst du wahrscheinlich in den Zonen 1-2. Eine Karte aller Zonen findest du hier. Je mehr Zonen du durchkreuzt, desto teurer wird die Fahrt.

Welches Ticket lohnt sich für wen?

Leider gibt es nicht das eine Ticket, das sich für jeden Reisenden lohnt. Die oben stehende Tabelle dürfte allerdings einen guten Anhaltspunkt dafür bieten, welches Ticket sich für dich eignet. Überlege zunächst, an wie vielen aufeinanderfolgenden Tagen du den öffentlichen Nahverkehr nutzen möchtest und innerhalb welcher Zonen du regelmäßig fahren wirst. Für viele Konstellationen wird nur ein Ticket infrage kommen. In manchen Situationen hast du die Wahl zwischen zwei oder drei Optionen, die fast das gleiche kosten.

Achtung: Wenn wir über die Oyster Card schreiben, meinen wir auch die Visitor Oyster Card und das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte oder Smartphone, da die Konditionen nahezu identisch sind.

In diesem Fall dürfte die Oyster Card die beste Wahl sein. Bleibst du hauptsächlich in den Zonen 1-4 ist sie immer die preiswerteste Variante. Nur wenn du regelmäßig in den Zonen 1-6 fährst, könnte auch der Visitor Pass infrage kommen. Dieser ist allerdings nur wenige Pence günstiger als die Oyster Card. Da der Visitor Pass weniger flexibel ist, empfehlen wir in dieser Situation dennoch die Oyster Card.

Auch hier ist die Oyster Card die beste Wahl. Sie ist in jeder Situation günstiger oder zumindest nicht teurer als die Travelcard – egal, in welchen Zonen du durch London fährst. Die Oyster Card ist zudem flexibler als die Travelcard. Das heißt, du kannst auch mal einen Tag weniger oder gar nicht mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren und zahlst dafür nichts.

Ab dem sechsten Tag ist die Travelcard in jeder Zone das günstigste Ticket. Wenn du davon ausgehst, jeden Tag mindestens dreimal mit der U-Bahn zu fahren, solltest du die Travelcard kaufen. Allerdings musst du dich dann schon entscheiden, in welche Zonen du fahren willst.

Sonderfall: Eine Alternative für sechs bis sieben Tage in London ist das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte oder Smartphone. Wenn du von Montag bis Sonntag in London bist, profitierst du von einem Weekly Cap, der in etwa fünf Tageslimits entspricht.

In diesem Fall lohnt sich die Oyster Card, da die Ticketpreise für Bus und Tram weit günstiger sind (£1.50) als für die U-Bahn. Und auch die Tageslimits sind für Bus und Tram preiswerter (£4.50). Du kannst in Bussen übrigens keine einzelnen Tickets in bar kaufen.

Für dich lohnt sich die Oyster Card, denn mit dem Pay-as-you-go-Prinzip zahlst du nur für Fahrten, die du tatsächlich antrittst. Wenn du an einem Tag nur eine Fahrt antrittst, zahlst du nur diese Fahrt und nicht das Tageslimit. Zu viel aufgeladenes Guthaben kannst du dir am Ende der Reise wieder auszahlen lassen. Außerdem hältst du dir die Option offen, in jede Zone zu fahren, nach der dir der Sinn steht, ohne dich vor Antritt deiner Reise auf die Zonen festlegen zu müssen.

Die Travelcard lohnt sich für dich rechnerisch, du möchtest aber gleichzeitig flexibel bleiben, was die Zonen anbelangt? Dann lade ein Travelcard-Guthaben auf deine Oyster Card! Das kannst du an jedem Fahrkartenautomaten tun. In diesem Fall profitierst du vom Travelcard-Tarif, kannst aber auch spontan in eine andere Zone fahren (sofern sich genug Guthaben auf der Oyster Card befindet).

Achtung: Das funktioniert nicht mit der Visitor Oyster Card.

Welche Oyster-Card-Variante wählen?

Die Oyster Card ist fast immer die beste Wahl. Dennoch bleibt die Frage zu klären, welche Variante die beste ist. Schließlich gibt es die reguläre Oyster Card, die Visitor Oyster Card und das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte und Smartphone.

Vorteile der regulären Oyster Card: Die reguläre Oyster Card bekommst du unkompliziert an jedem Fahrkartenautomaten, am Fahrkartenschalter und in 4.000 Läden innerhalb Londons. Du entscheidest selbst, wie viel Guthaben du auflädst und wie oft du neues Guthaben aufladen möchtest. Die Kaution von £5.00 sowie zu viel aufgeladenes Guthaben kannst du dir am Ende deiner Reise erstatten lassen. Du kannst eine Travelcard auf deine Oyster Card laden.

Vor- und Nachteile der Visitor Oyster Card: Die Visitor Oyster Card kannst du dir schon vor deiner Reise nach Hause schicken lassen. Sie ist bereits mit einem Guthaben aufgeladen, sodass du in London sofort deine erste Fahrt antreten kannst. Mit dieser Karte erhältst du in einigen Attraktionen, Restaurants und Geschäften Rabatte. Allerdings bekommst du die Aktivierungsgebühr von £5.00 nicht erstattet und du musst mit Versandkosten rechnen. Eine Travelcard kannst du nicht auf die Visitor Oyster Card laden.

Vor- und Nachteile des kontaktlosen Bezahlens: Du musst dich um nichts kümmern, sondern kannst sofort mit einer Kreditkarte oder einem Smartphone die erste Fahrt antreten. Dein Guthaben musst du nicht im Blick behalten, denn es gibt keines. TfL bucht einfach jeden Tag den fälligen Betrag ab. Nur mit dem kontaktlosen Bezahlen profitierst du von einem Weekly Cap zwischen Montag und Sonntag. Allerdings kannst du mit dieser Variante keine Travelcard nutzen und vor allem Reisende aus Deutschland sind es nicht gewohnt, ihre Kreditkarten und Smartphones so freizügig einzusetzen.

Für welche Variante der Oyster Card du dich entscheidest, ist letztendlich Geschmacksache. Die Konditionen sind nahezu identisch, sodass sich alle Varianten eignen, um in London bequem den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

London Citypässe

Wenn du in London viele Sehenswürdigkeiten besichtigen möchtest, könnte sich ein London Citypass für dich lohnen. Ein Citypass ist dein Ticket für mehrere Attraktionen, einschließlich Top-Sehenswürdigkeiten, Bootsfahrten auf der Themse, Hop-on-Hop-off-Busse, Stadtführungen und Erlebnisse. Hier vergleichen wir die wichtigsten London Citypässe.

London Explorer Pass
London Pass
London Citypass (Turbopass)