Paris

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Update

Alle Paris Pässe sind verfügbar und die meisten Attraktionen sind geöffnet (Stand: 10/2021).

Paris City Pass Vergleich

Was ist ein Paris City Pass?

Ein Paris City Pass ist ein umfassendes Sightseeing-Ticket, mit dem du zahlreiche Attraktionen in Paris kostenfrei besuchen kannst.

Fast alle wichtigen Citypässe enthalten Top-Attraktionen wie das Musée du Louvre, den Arc de Triomphe oder das Schloss Versailles. Teilweise wird auch der Eiffelturm abgedeckt.

Einige Paris Pässe gewähren zudem eine kostenfreie Bootsfahrt auf der Seine und einen Tag mit den Hop-on-Hop-off-Bussen. Eine der City Cards enthält auch Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr. Somit bist du in Paris voll mobil unterwegs.

Je mehr Leistungen ein Paris City Pass enthält, desto teurer ist er auch. Dabei zahlst du immer für das komplette Paket – ob du eine Leistung nutzt oder nicht. In der Regel solltest du mit einem Paris Pass aber Geld sparen können im Vergleich zum Kauf einzelner Tickets.

Die Preisspanne bei den Paris Touristenkarten ist groß: Der günstigste Pass kostet lediglich 35 Euro, der teuerste hingegen 205 Euro.

Der Preis wird nicht nur durch den Leistungsumfang bestimmt, sondern auch durch die Gültigkeit eines Passes. Die meisten Paris Citypässe sind zwischen zwei und sechs Tagen gültig. Je länger ein Pass gültig ist, desto mehr musst du für ihn bezahlen – du hast allerdings auch mehr Zeit, die enthaltenen Angebote in Anspruch zu nehmen. Für gewöhnlich lohnen sich die Citypässe ab drei Tagen am meisten.

Du kannst deinen Paris City Pass schon vor deiner Reise im Internet kaufen. Anschließend erhältst den Pass entweder digital aufs Smartphone oder als elektronische Karte. Letztere musst du in Paris abholen. Teilweise kannst du sie dir auch per Post nach Hause schicken lassen.

Die wichtigsten Paris Pässe

Zunächst möchten wir auf eine Besonderheit hinweisen: Der Paris Museum Pass ist eine Art Basis-Pass. Du kannst ihn einzeln kaufen, aber er ist auch in zwei anderen Pässen enthalten. Der Turbopass und der Paris Pass bauen auf dem Paris Museum Pass auf und fügen weitere Leistungen hinzu.

Im folgenden Abschnitt stellen wir die wichtigsten Citypässe für Paris kurz vor. Bitte das jeweilige Icon anklicken.

Paris Pass: Leistungen

  • 70+ Attraktionen kostenfrei
  • Teilweise bevorzugter Einlass
  • Hop-on-Hop-off-Bus & Bootsfahrt
  • Pass ist 2, 3, 4 oder 6 Tage gültig
  • Abholung in Paris notwendig
  • Reisebroschüre und Stadtplan
  • Details zum Paris Pass

Paris Explorer Pass: Leistungen

  • 30+ Attraktionen zur Auswahl
  • Wähle 2 – 7 Leistungen aus
  • inkl. Bus, Boot & Stadtführung
  • mit Eiffelturm + Louvre-Museum
  • Der Pass ist 60 Tage gültig
  • Digitaler Pass fürs Smartphone
  • Details zum Explorer Pass

Paris Digital Pass: Leistungen

  • Louvre mit Zeitfenster-Ticket
  • Eiffelturm: geführter Aufstieg
  • Bootsfahrt auf der Seine
  • Audio-Reiseführer für Paris
  • 10% Rabatt auf weitere Tickets
  • Digitaler Pass fürs Smartphone
  • Details zum Digital Pass

Paris Museum Pass: Leistungen

  • 50+ Attraktionen kostenfrei
  • Inkl. Louvre, Versailles, Pompidou
  • Meistens bevorzugter Einlass
  • 48, 96 oder 144 Std. gültig
  • Inkl. nützlichem Stadtplan
  • Abholung in Paris oder Versand
  • Details zum Museum Pass

Turbopass Paris: Leistungen

  • 60+ Attraktionen kostenfrei
  • Teilweise bevorzugter Einlass
  • Zusätzliche Rabatte für Shopping
  • Fahrkarte für Pariser ÖPNV
  • 2, 3, 4, 5 oder 6 Tage gültig
  • Reisebroschüre und Stadtplan
  • Details zum Turbopass

Paris Passlib‘: Leistungen

  • Besuche 3 bis 6 Attraktionen
  • inkl. Eiffelturm, Louvre, Tour Montparnasse
  • Oft mit Zeitfenster-Tickets
  • 1 Jahr gültig ab erster Nutzung
  • Digitaler Pass fürs Smartphone
  • Details zum Passlib‘

Wann lohnt sich ein Citypass?

  • Wenn du älter als 25 Jahre bist

    Die meisten Museen und Attraktionen in Paris sind für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos. Das gleiche gilt für EU-Bürger bis 25 Jahre. Ein Paris City Pass kann sich deshalb nur lohnen, wenn du älter als 25 Jahre bist. Anderenfalls würdest du mit einer City Card draufzahlen. Lediglich ein Paris Pass gewährt für jüngere EU-Bürger einen reduzierten Preis.

  • Wenn du zum ersten Mal in Paris bist

    Die größten Paris Citypässe enthalten die wichtigsten Attraktionen der französischen Hauptstadt. Wenn du diese noch nie gesehen hast, könnte sich ein City Pass lohnen, denn du kannst die besten Sehenswürdigkeiten mit nur einem Ticket besuchen und sparst auch noch Geld dabei. Solltest du sie jedoch schon kennen, wird sich eine Paris City Card weniger lohnen.

  • Wenn du in kurzer Zeit viel sehen möchtest

    Die meisten Paris Citpässe sind auf intensives Sightseeing ausgelegt. Falls du in wenigen Tagen möglichst viel von Paris erkunden möchtest, wird sich ein Pass für dich lohnen. Zwei bis drei Attraktionen pro Tag sollten es schon sein – dann beginnst du Geld zu sparen. Je mehr Angebote du in Anspruch nimmst, desto größer wird deine Ersparnis.

  • Wenn du dich für Museen interessierst

    Einer der wichtigsten Citypässe ist der Paris Museum Pass. Du kannst ihn einzeln kaufen, er ist aber auch in zwei anderen Paris Pässen enthalten. Der Name „Museum Pass“ ist zwar nicht ganz korrekt, weil du mit ihm auch andere Attraktionen besuchen kannst, aber überwiegend sind die wichtigsten Museen der Stadt enthalten. Wenn du gern Museen besuchst, wirst du folglich mit allen Paris Pässen auf deine Kosten kommen.

  • Wenn du das Budget im Griff haben willst

    Mit einem Paris City Pass in der Tasche hast du einen großen Teil des Sightseeings bereits bezahlt. So bleibt das Reisebudget unter Kontrolle. Bei einigen Citypässen kannst du sogar etwas Geld sparen gegenüber einzelnen Eintrittskarten. Zudem musst du vor Ort nicht mit Bargeld hantieren.

  • Wenn du es gern bequem magst

    Dennoch gibt es auch viele Käufer von Citypässen, denen es nicht darum geht, mit einem Pass Geld zu sparen. Sie wissen stattdessen zu schätzen, dass sie mit einem City Pass viele Leistungen aus einer Hand bekommen, ohne sich um weitere Tickets kümmern zu müssen. Sehenswürdigkeiten, Stadtrundgänge, Boots- und Busfahrten sowie der öffentliche Nahverkehr sind in einigen Paris City Cards bereits enthalten. Somit sind diese Touristenkarten eine bequeme Lösung für Reisende, die sich nicht zu viele Gedanken machen wollen.

Paris Pass Vergleich (Tabelle)

Tipp: Der Paris Passlib‘ wird in der Tabelle nicht abgebildet, da er zu kompliziert für eine vereinfachte Darstellung ist. Detailinformationen zum Passlib‘ findest du hier.

Tipp für Mobilnutzer: Smartphone quer halten.

Wichtige Unterschiede zwischen den Citypässen

Wir haben es schon erwähnt, aber da es so wichtig ist, wiederholen wir uns absichtlich: Der Paris Museum Pass ist eine Art Basis-Pass. Zwei weitere Citypässe bauen auf diesem Pass auf und fügen weitere Leistungen hinzu.

Wenn dir die Basis genügt, kannst du den Museumspass kaufen. Falls du mehr willst, sind die anderen Pässe für dich relevant. In diesem Abschnitt möchten wir auf weitere Unterschiede zwischen allen City Cards hinweisen:

 Zeitbasiert vs. attraktionsbasiert: Die meisten Paris Pässe sind zeitbasiert – das heißt, du kannst so viele Attraktionen besuchen wie du möchtest, hast dafür aber nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung (zwei bis sechs Tage). Das ist das klassische City-Pass-Modell. Der Explorer Pass und der Paris Passlib‘ sind zwei Ausnahmen: mit ihnen kannst du nur eine begrenzte Zahl an Attraktionen besuchen, nämlich zwischen zwei und sieben. Ein wiederum anderes Modell bietet der Paris Digital Pass: dieser bietet nur fünf Leistungen, allerdings ohne Zeitbegrenzung.

 Gültigkeit: Der Paris Museum Pass ist 48, 96 oder 144 Stunden gültig. Alle anderen Pässe rechnen in Kalendertagen, wobei der enthaltene Museumspass ebenfalls nach Stunden abgerechnet wird. So enthält beispielsweise ein 2 Tage gültiger Turbopass einen 48 Stunden gültigen Museumspass. Ist ein Citypass jedoch 3 oder 5 Tage gültig, so enthält er nur einen Museumspass für 48 bzw. 96 Stunden.

Der Paris Explorer Pass ist 60 Tage gültig und der Paris Passlib‘ sogar ein ganzes Jahr. Mit beiden Pässen kannst du jedoch nur eine begrenzte Zahl an Attraktionen besuchen. Der Paris Digital Pass hat keine zeitliche Begrenzung. Für die enthaltenen Leistungen buchst du gleich beim Kauf Zeitfenster-Tickets.

 Öffentlicher Nahverkehr: Nur der Paris Turbopass deckt den öffentlichen Nahverkehr in Paris ab. Er enthält den sogenannten Visite Pass – eine Fahrkarte, die für Touristen entworfen wurde. Mit dem Visite Pass kannst du so lange den Nahverkehr nutzen, wie dein Citypass gültig ist.

 Hop-on-Hop-Off-Bus und Bootsfahrt: Der Paris Museum Pass enthält weder ein Ticket für den Hop-on-Hop-off-Bus, noch für eine Bootsfahrt auf der Seine. In allen anderen Pässen ist die einstündige Bootsfahrt jedoch kostenfrei enthalten. Auch eine Tagesfahrt im Hop-on/Hop-off-Bus ist in fast allen Pässen enthalten (außer Museum Pass und Turbopass).

Vor- und Nachteile der Pässe

Paris Pass: Vorteile

Der Paris Pass enthält von allen Paris Citypässen die meisten Attraktionen – inkl. Eiffelturm, Louvre, Bootsfahrt uvm.

Wenn du viel Sightseeing in wenigen Tagen unterbringst, kannst du mit dem Paris Pass viel Geld sparen.

Nach dem Kauf gilt eine 90 Tage Geld-zurück-Garantie und du hast 2 Jahre Zeit, den Pass zu aktivieren.

Paris Pass: Nachteile

Die Website ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Der Museumspass muss in Paris abgeholt werden.

Der bevorzugte Einlass gilt nur für Museen.

Der 3-Tage-Paris-Pass enthält einen nur zwei Tage gültigen Museumspass.

Explorer Pass: Vorteile

Der Explorer Pass deckt viele Top-Attraktionen der französischen Hauptstadt ab – inkl. Eiffelturm und Louvre-Museum.

Mit diesem Pass sind große Ersparnisse gegenüber einzelnen Tickets möglich.

Du kannst den Pass bequem auf dein Smartphone laden oder ausdrucken.

Explorer Pass: Nachteile

Einige wichtige Attraktionen werden von diesem Pass nicht abgedeckt, z. B. Schloss Versailles, Musée d’Orsay oder Arc de Triomphe.

Die offizielle Go-City-Website ist nicht in deutscher Sprache verfügbar.

Bei einigen Attraktionen musst du vorab selbständig einen Termin reservieren – das ist aber ziemlich leicht.

Paris Digital Pass: Vorteile

Der Paris Digital Pass konzentriert sich auf wesentliche Attraktionen in Paris: Louvre, Eiffelturm & Bootsfahrt.

Die Tickets können bequem aufs Smartphone geladen werden.

Du kannst jede Leistung dann in Anspruch nehmen, wann du sie brauchst. Die Terminvereinbarung erfolgt bequem beim Kauf des Passes.

Paris Digital Pass: Nachteile

Es handelt sich um keinen City Pass, sondern um vier einzelne Tickets (das hat aber auch Vorteile).

Der Digital Pass deckt nur wenige Attraktionen ab.

Sollte dich eine der Attraktionen nicht interessieren, lohnt sich der Pass nicht.

Paris Museum Pass: Vorteile

Der Paris Museum Pass enthält eine riesige Auswahl an Museen und Attraktionen in Paris.

Mit dem Museum Pass erhältst du meistens bevorzugten Einlass.

Mit dem 48h- und dem 96h-Pass kannst du viel Geld sparen.

Du kannst dir den Museum Pass nach Hause oder ins Hotel schicken lassen oder ihn abholen.

Paris Museum Pass: Nachteile

 Der Versand des Passes ist teuer. Die Abholung ist umständlich. Ein mobiler Pass wäre bequemer.

Trotz bevorzugtem Einlass kann es zu Wartezeiten bei beliebten Attraktionen kommen – vor allem im Schloss Versailles.

Der Museum Pass enthält keinen Fahrschein für den ÖPNV.

Turbopass Paris: Vorteile

Mit dem Turbopass kannst du viele Top-Museen besuchen.

Du genießt bevorzugten Einlass in vielen Museen.

Freie Fahrt mit dem ÖPNV innerhalb von Paris.

Wer viel Sightseeing macht, kann mit dem Turbopass Geld sparen.

Turbopass Paris: Nachteile

 Der Turbopass enthält überwiegend Leistungen des Museum Passes. Es wurde nur wenig hinzugefügt.

Der 3-Tage-Turbopass enthält nur einen 48h Museumspass. Der 5-Tage-Turbopass enthält nur einen 96h Museumspass.

Trotz bevorzugtem Einlass kann es zu Wartezeiten kommen – vor allem im Schloss Versailles.

Paris Passlib‘: Vorteile

 Die Auswahl der Attraktionen ist gut und teilweise exklusiv.

Für viele Attraktionen kannst du ein Zeitfenster-Ticket reservieren.

Wer seine Reise ein wenig plant, kann mit dem Passlib‘ ein bisschen Geld sparen.

Der Pass kann unkompliziert auf dem Handy genutzt werden.

Paris Passlib‘: Nachteile

 Der Paris Passlib‘ ist kompliziert. Es ist schwer alle Varianten und Leistungen zu verstehen.

Schloss Versailles und Arc de Triomphe fehlen im Paket.

Auch ein Nahverkehrsticket ist im Passlib‘ nicht (mehr) enthalten.

Große Ersparnisse sind mit dem Pass nicht möglich.

Welcher Citypass ist der Beste?

Nach einem Neustart in 2021 können wir den Paris Pass als bestes Produkt empfehlen. Zwar ist der Pass kostspielig, sodass er sich nur lohnt, wenn du viel Sightseeing machst. Dafür deckt er aber jede Top-Attraktion ab, die Paris zu bieten hat. Der Paris Pass ist das umfassendste Produkt für die französische Hauptstadt.

Eine ebenso lohnende Alternative – aber für weniger Sightseeing – ist der Paris Explorer Pass. Mit diesem kannst du 2 – 7 Attraktionen besuchen und viel Geld sparen.

Außerdem empfehlen wir den Paris Digital Pass. Dieser enthält zwar nur wenige, aber interessante Attraktionen. Das Paket aus Louvre Museum, geführter Aufstieg auf den Eiffelturm und Bootsfahrt auf der Seine (zusätzlich gibt es einen Audio-Reiseführer) dürfte für viele Touristen attraktiv sein. Zudem erhältst du Zeitfenster-Tickets für die Attraktionen und du sparst Geld gegenüber einzelnen Tickets.

Aber auch die anderen Paris Citypässe haben ihre Berechtigung. Da es ohnehin nicht den einen Pass für alle Reisenden gibt, möchten wir in diesem Abschnitt beantworten, welcher Pass sich in welcher Situation am besten eignet. Klicke auf die folgenden Sätze, wenn du dich angesprochen fühlst, um unsere Empfehlung zu lesen:

Wenn du vor allem die Top-Attraktionen besichtigen möchtest, eignet sich der Paris Digital Pass. Mit diesem erhältst du kostenfreien Eintritt in den Louvre sowie einen geführten Aufstieg auf den Eiffelturm (jeweils mit Zeitfenster-Ticket) und du fährst mit einem Boot auf der Seine.

Auch der Paris Explorer Pass eignet sich für ausgewähltes Sightseeing. Mit diesem Pass kannst du 2 – 7 aus mehr als 30 Attraktionen besuchen.

Der Turbopass Paris und der Paris Pass fügen zu den Leistungen des Museumspasses noch einige Attraktionen und Angebote hinzu. Wenn du möglichst viel sehen und erleben möchtest, kommen diese beiden Pässe für dich infrage.

Der Paris Museum Pass für 96 oder 144 Stunden verspricht eine ordentliche Ersparnis, wenn du täglich zwei bis drei Angebote wahrnimmst. Er lohnt sich aber nur, wenn du viele Museen besichtigen möchtest.

Deutlich umfassender ist der Paris Pass – mit diesem kannst du bei intensivem Sightseeing ordentlich Geld sparen.

Auch der Explorer Pass ermöglicht deutliche Ersparnisse, wenn du vor allem hochpreisige Attraktionen besuchst.

Mit dem Paris Digital Pass sparst du auch Geld, wenn du alle vier enthaltenen Leistungen in Anspruch nimmst – egal, wie lange du dafür benötigst.

Mit den anderen Pässen wird die Ersparnis tendenziell kleiner ausfallen, weil die Kaufpreise deutlich höher sind.

Die wichtigsten Museen sind in allen Paris Pässen enthalten. Solltest du jedoch hauptsächlich an Museen interessiert sein, ist der Paris Museum Pass die sinnvollste Wahl.

Grundsätzlich kannst du ein ÖPNV-Ticket leicht an jedem Fahrkartenautomaten kaufen, doch wenn es in deinem City Pass enthalten sein soll, kannst du den Turbopass Paris kaufen.

Soll eine Fahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus (für einen Tag) enthalten sein, kommen für dich nur der Explorer Pass, der Paris Passlib’ und der Paris Pass infrage. Beim Passlib‘ ist eine Busfahrt nur mit den beiden teuersten Varianten möglich.

Der Paris Pass und der Explorer Pass enthalten jeweils viele Stadtführungen. Auch der Turbopass Paris bietet ein paar Stadtrundgänge, an denen du mit dem Pass kostenfrei teilnehmen kannst. In den teureren Varianten des Passlib‘ sind ebenfalls Walking Touren enthalten.

Für nur zwei Tage in Paris könnte sich der Paris Digital Pass am besten eignen. Mit diesem kannst du „nur“ den Louvre und den Eiffelturm besuchen sowie mit dem Boot auf der Seine fahren. Das alles lässt sich in zwei Tagen gut schaffen und dabei sparst du Geld gegenüber Einzeltickets.

Eine genauso gute Alternative ist der Paris Explorer Pass. Mit diesem besuchst du nur 2 – 7 Attraktionen, kannst aber aus mehr als 30 Angeboten auswählen.

Auch der Paris Passlib‘ in der Mini-Variante eignet sich bei einem kurzen Aufenthalt ganz gut. Mit dieser kannst du nur drei Attraktionen besuchen – das dürfte für zwei Tage genügen. Allerdings sind das nicht die Top-Attraktionen. Für diese müsstest du die City-Variante kaufen, mit der fünf Attraktionen besucht werden können.

Die nächstbeste Alternative für Reisende mit wenig Zeit ist der Paris Museum Pass.

Der Paris Turbopass und der Paris Pass sind für nur zwei Tage eigentlich zu teuer. Sie lohnen sich mehr bei einem längeren Aufenthalt.

Alle Paris Pässe lohnen sich bei einer Laufzeit von vier bis sechs Tagen. Grundsätzlich empfehlen wir, eine gerade Anzahl von Tagen zu wählen (2, 4 oder 6), da nur dann der enthaltene Museumspass genauso lange gültig ist wie der gesamte Citypass.

Bei vier oder sechs Tagen ist die Ersparnis mit dem Paris Museum Pass am größten, man hat aber auch genug Zeit, um die zusätzlichen Leistungen von Turbopass und Paris Pass in Anspruch zu nehmen.

Die anderen Pässe können sich bei kurzen und langen Aufenthalten lohnen, denn sie sind sehr lange gültig bzw. haben keine feste Laufzeit.

Keiner der Citypässe ist besser für Familien geeignet als ein anderer. Kinder und Jugendliche brauchen in Museen und vielen Attraktionen grundsätzlich keinen Eintritt zu bezahlen, deshalb brauchen sie keinen Museumspass.

Solltest du als Elternteil einen Paris Museum Pass besitzen, kannst du deine Kinder an den Warteschlangen vorbei schleusen und kostenlos mit ins Museum nehmen. Für alle anderen Citypässe gibt es Varianten für Kinder zu deutlich reduzierten Preisen.

Solltest du Paris hauptsächlich von außen erkunden wollen, ohne in die Attraktionen hinein zu gehen, brauchst du keinen City Pass. Kaufe in diesem Fall lieber einzelne Tickets für die wenigen Sehenswürdigkeiten, die du von innen besichtigen möchtest.

Häufige Fragen zu Citypässen

Nein, mit allen Pariser Citypässen kannst du jede Attraktion nur einmal besuchen. Lediglich die Hop-on-Hop-off-Busse kannst du innerhalb eines Tages mehrmals nutzen, sofern die Busse im Leistungsumfang eines Passes enthalten sind.

Ja, der Paris Pass und der Paris Digital Pass enthalten einen geführten Aufstieg auf den Eiffelturm. Der Paris Explorer Pass enthält eine geführte Tour (mit Aufzug) auf dem Eiffelturm. Die anderen Paris Pässe decken den Eiffelturm leider nicht ab. Um den Turm zu besuchen, müsstest du einzelne Tickets kaufen.

Ja, aber nur noch mit dem Paris Turbopass. Mit diesen kannst du so lange kostenfrei fahren wie dein City Pass gültig ist.

Du kannst jeden Paris City Pass online kaufen. Entweder auf der offiziellen Website des Anbieters oder bei einer Ticketagentur wie Get Your Guide oder Tiqets.de. Nach dem Kauf erhältst du den Pass entweder per Post nach Hause oder du musst ihn in Paris an einem zentralen Ort abholen. Zwei Paris Pässe sind zudem digital fürs Smartphone erhältlich.

Nein, die Pässe haben in der Regel überall den gleichen Preis. Beim Paris Pass profitierst du online zudem von zeitlich begrenzten Rabattaktionen.

Den Paris Museum Pass gibt es nicht für Kinder und Jugendliche, da diese die meisten Museen und Attraktionen in Paris ohnehin kostenlos besuchen können. Von allen anderen Paris City Cards gibt es reduzierte Varianten für Kinder und Jugendliche.

Das wird von jedem Anbieter anders gehandhabt. Kaufst du deinen Museum Pass oder Paris Passlib’ im Shop des Pariser Tourismusbüros, so kann die Bestellung nicht mehr storniert werden.

Beim Kauf des Paris Passes auf ParisPass.com gilt eine 90 Tage Geld-zurück-Garantie. Das gleiche gilt für den Explorer Pass bei Kauf auf der Go-City-Website.

Der Paris Digital Pass von Tiqets.de kann nicht kostenfrei storniert werden.

Bei Get Your Guide gibt es grundsätzlich bessere Stornierungsbedingungen, aber auch hier ist es stark vom Pass abhängig. Manche sind bis 24 Stunden vor der Reise kostenfrei stornierbar, andere nicht.

Den Turbopass kannst du immer bis einen Tag vor der Reise stornieren, dabei fällt aber eine Gebühr von 30 Euro pro Pass an.

Grundsätzlich solltest du dir deinen Kauf also gut überlegt haben und den Citypass erst kaufen, wenn du sicher bist, dass du nach Paris reisen wirst.

Alternativen zum City Pass

Die wichtigsten Citypässe für Paris haben wir auf dieser Seite vorgestellt. Eine „kleine“ Alternative ist der Paris-Seine-Pass, der nur wenige Leistungen enthält:

Paris Seine Pass

Der Paris-Seine-Pass ist ein Kombiticket für drei Pariser Attraktionen. Mit dem Pass erhältst du bevorzugten Einlass ins Musée d’Orsay sowie in Sainte-Chapelle. Auch eine einstündige Bootsfahrt auf der Seine inkl. Aperitif ist in dem Pass enthalten. Zusätzlich erhältst du 10% Rabatt auf viele weitere Paris-Attraktionen.

Sollte dich kein Paris City Pass überzeugen, kannst du stattdessen einzelne Tickets für die Sehenswürdigkeiten kaufen, die du gern besuchen möchtest.

Oftmals lohnt es sich, die Eintrittskarten bereits vor Reiseantritt zu kaufen, da Top-Attraktionen in der Hochsaison manchmal Tage im Voraus ausverkauft sind.